|
 |
|
August Fürhölter und Walter Hartwig an der Langen Straße Nr. 85.
Foto: 1947.
Die beiden Lagerhäuser der Firma August
Fürhölter. |
|
 |
 |
|
Lange Str. Nr. 61. Foto: 1955.
Abgerissen 1962. |
Lange Straße Nr. 78. Foto: 1959.
Abgerissen 1960. |
|
|
|
|
|
|
|
 |
August
Fürhölter betrieb ein Lebensmittel- und Eisenwarengeschäft im Hause
Lange Straße Nr. 85, bis er zur
Wehrmacht einberufen wurde.
Sein
Wohnhaus hatte er an der Bergstraße Nr. 3. August Fürhölter kam aus dem
Zweiten Weltkrieg nicht zurück.
|
 |
 |
|
August Fürhölter
im Alter von 25 Jahren.
|
Heinrich Begemann
*1904-†1985
Foto: 1965 |
Franz-Leo
Meyer zu Farwick
*1922 †1998
Foto: 1986 |
|
Fortsetzung:
Die Zahl der Beschäftigten
war (1957) auf neun Angestellte gewachsen und
wurde zum mitführenden
Geschäft dieser Art in Vlotho. Obwohl das Geschäft weiterhin gut
florierte, kam es im Oktober 1959 zur Trennung der beiden Inhaber.
Franz-Leo Meyer zu Farwick verblieb noch ein Jahr in den Räumlichkeiten der
Firma Fürhölter, während Heinrich Begemann eine neue Firma in Uffeln (mehr
dazu auf der Seite "Alt-Vlotho/Stadtteile" / "Uffeln")
eröffnete.
Stand: Januar 2013
|
|
|
|
|
 |
|
Ein Betriebsausflug der
Firma Fürhölter im Jahr 1955. Mit dem offenen Lieferwagen ging´s ab nach
Minden, was heute nicht mehr denkbar wäre. Das Foto zeigt die Abfahrt
zum Fußball-Freundschaftsspiel "Minden 05 : Schalke 04". Mit auf dem
Foto sind u. a. die Personen: 1 Heinrich Begemann, 2 Wilfried Diekmann
und 3 Dieter Schrader. Im Nummernschild spiegelt sich noch die britische
Besatzungszone wieder. Das kleine Foto zeigt einen Vergleichswagen von
vorn.
|
|
 |
Stichwort
Haus
„Vlotho Nr. 116“
später „Lange
Straße 85 + 86a“
Dieses
Haus, welches im Ursprung als Spitzgiebelhaus zur
Straßenseite um 1702 errichtet wurde, hatte zunächst etwa die
Ansicht des Nachbarhauses Nr. 83 (später Janda). Erst
zweihundert Jahre später, Ende der 1890er Jahre, wurde es von
dem jüdischen Bürger L. Simon mit einer damals modernen Ansicht
zur Straße hin, umgebaut. Es entstand ein 2 ½ stöckiges
kastenförmiges Hochhaus, welches eigentlich vom Aussehen nicht
in die Häuserreihe passte. Die Seitenwände behielten bis zum
Abbruch im Jahre 2011 ihr Fachwerk.
Stand:
2013. |
|
Diese Abbildung
zeigt eine alte Ansicht des Nachbarhauses Nr. 83., welches etwa
im gleichen Jahr erbaut wurde. Foto: um 1930.
|
|
|
|
|
|
|
 |
 |
|
Links:
Ansichtskarte Lange Straße
85 (1912) mit dem jüdischen Warenhaus L. Simon für Bekleidung und
Spielwaren. Wie lange Simon in diesem Haus war, ist nicht bekannt. Später, um
1930, war das Warenhaus an der Weserstraße Nr. 8.
1936 gehörte der linke Teil
des Hauses mit der Nummer Nr. 85a dem Uhrmacher Wilhelm Henke, der schräg gegenüber sein
Uhren- und Schmuckgeschäft hatte (heute Ottenhausen). Rechts: Ansicht um 1951.
|
|
 |
 |
|
Haus Lange
Straße Nr. 85 und 85a, jetzt unbewohnt. Foto: 2008. |
Nach dem Abriss
2011 errichtete der Wittekindshof einen Neubau, der 2012 an die
Bewohner übergeben wurde.
|