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Eine der ältesten
Abbildungen des Hotels ist eine lithographische Ansichtskarte aus dem
Jahr 1898. Sie zeigt das Gebäude des Hotels Schmidt aus Richtung des
Amtsgerichtes, hier schon mit der 3. Etage, die 1896 hinzugefügt wurde. Auf der rechten Ansicht ist "Schmidts Garten" aus Richtung
der Burgstraße mit der St.-Stephans-Kirche im Hintergrund zusehen.
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Fortsetzung:
Im Haus
an der Langen Straße richtete Wilhelm Zurmühlen einen Hotel- und
Restaurationsbetrieb ein. Außerdem sah ein an der Burgstr.
gelegener Anbau eine Ausspannstallung vor, die von Reisenden,
die mit Pferd und Wagen unterwegs waren, genutzt wurde. Der
Bauunternehmer Wilhelm Krieger, Urururgroßvater des Dipl.-Ing.
und Architekten Gerhard Wilhelm Krieger (Vlotho Paterberg) wurde
mit der Bauausführung beauftragt.
Schon im Jahre 1845 ließ Wilhelm Zurmühlen in dem an der Langen
Straße gelegenen Garten einen ebenerdigen Anbau errichten, der
den Namen „Wintergarten" erhielt. An dem danach vollendeten
modernen und kostenträchtigen Bauwerk „glotzten sich die
Vlothoer schier die Augen aus". Diese wohl allgemein als
sinngemäß empfundene Bemerkung machte der Zuckerfabrikant F.A.
Wüstenfeld bei einer Skatpartie mit Wilhelm Zurmühlen. Im
„Wintergarten" verbrachte man die Zeit an drei Billardtischen,
auf denen jeweils drei Elfenbeinkugeln nach französischer
Methode gestoßen wurden. Leider verstarb Zurmühlen 1854 schon
früh mit nur 53 Jahren. Die Witwe Zurmühlen führte den Hotel-
und Restaurationsbetrieb weiter. 1861 übertrug die Witwe
Zurmühlen den Besitz an ihren Sohn, den Gastwirth Friedrich
August Fürchtegott Zurmühlen (* 1840). 1878 erbte der
Metzgermeister Friedrich Boeke zu Vlotho (laut Testament des
Gastwirtes August Zurmühlen) das Anwesen.

Hotel Schmidt um
1920
Sechs Jahre später, 1886, übernahm Carl August Schmidt
das Hotel, welches Zurmühlen 40 Jahre zuvor gegründet hatte. Das
Anwesen bestand gemäß dem Grundbucheintrag aus Hof mit Wohnhaus,
Anbau, Kegelbahn und Hausgarten. Der Gastronom Carl
August Schmidt (* 1847 † 1926) war der Sohn des Bäckermeisters
Carl Rudolph Schmidt, der in der Langen Str. 116 eine
Bäckerei betrieb. Carl August heiratete zweimal. Die
erster Ehe schloss er 1872 in Bad Oeynhausen mit Marie Küster.
Mit ihr hatte er fünf Kinder (Johanna, Karl, Wilhelm, August und
Elisabeth). Als Ehefrau Marie 1883 in
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Werbeanzeige Hotel
Schmidt im Führer für Vlotho und Umgebung 1902
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Vlotho verstarb, heiratete Carl erneut. Die Heirat mit Emma
Budenberg fand 1885
in Herford statt. Mit ihr hatte er zwei Töchter (Emma und Ida).
Carl Schmidt baute
das Hotel, welches nun seinen Namen trug, weiter aus. So wurde
1896 aufgestockt, es kam die 3. Etage hinzu. Das Dach erhielt
zwei schmückende Dachgauben zur Langen Straße, die allerdings
bereits in den 1920er Jahren wieder entfernt wurden. Auch ein
eigener Telefonanschluss war selbstverständlich. |
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Diese Aufnahme zeigt das Hotel
Schmidt in voller Breite. Rechts davon der Wintergarten. Nach dem
Ersten Weltkrieg zog dort die
Vlothoer Gewerbebank ein, die später in Volksbank umbenannt
wurde. Foto: um 1907. |
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Carl Schmidt
* 1847 † 1926 |
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Dieses Bild zeigt den Eingang des
Hotels. Auf der Stufe der Hotelgründer Carl Schmidt, der sich für eine
Ansichtskarte ablichten ließ. Foto: 1905.
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Logo der
Gewerbebank
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Im Jahr 1902 konnte
das Hotel fortschrittlich unter der Telefon-Nummer 10 erreicht
werden. Großgeschrieben wurde die Gastronomie. So gab es Speisen
à la carte zu jeder Zeit, zwei Biersorten (Würzburger Hofbräu
und helles Vlothoer) und verschiedene erlesene Weine waren im
Ausschank.
Zwischen 1903 und
1904 wurde ein Balkon an der Hausfront zur Langen Straße
angebracht, der bis Ende der 1960er Jahre die Vorderfront
zierte. [Mit dem Balkonvorbau ist ein bemerkenswerter Teil
Vlothoer Stadtgeschichte verbunden. Amtsbürgermeister Dr. Paul
Schildwächter, so wie Schützenverein
und Feuerwehr
nutzten den Balkon für Ansprachen und Proklamationen].
Leider übernahm
keines der Kinder das Hotel, so dass schließlich der gesamte
Komplex von Carl Schmidt 1921 an die Gewerbebank Vlotho [spätere
Umbenennung in Volksbank] verkauft wurde.
Carl zog daraufhin
in das Haus seiner ältesten Tochter Johanna, verehelichte Kuhn,
in die Bonneberger Str. 7 [heutiger Name: Zum Schelland].
Mit dem Verkauf des
Hotels an die Gewerbebank fand auch eine Umnutzung von Teilen
des Gebäudekomplexes statt. So zog der Zahnarzt Dr. Mülke in die
1. Etage des Hotels mit seiner Praxis im Februar 1921 ein.
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Anzeige Vlothoer
Wochenblatt - Februar 1921 |
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Bild oben:
Zum Vergnügen
konnten Besucher auf dem Feuerwehrfest 1927 die Notrutsche vom Balkon des Hauses
Schmidt ausprobieren. Schön anzusehen ist das Kopfsteinpflaster
der Langen Straße, das bis 1936 Bestand hatte. |
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Seit November 1921
befand sich das Vlothoer Kino (Kammerlichtspiele) im Saale des
Hotels Schmidt. Es war nicht das erste Kino in Vlotho, jedoch
wurde hier am 11. 12. 1931 der erste Tonfilm mit dem Titel „Das
lockende Ziel" gezeigt. Das Kino bestand bis 1947 und stellte
dann den Betrieb ein, denn inzwischen hatte Johannes Lütke an
der Weserstraße 29 ein neues modernes Theater mit 500 Plätzen
und einer großen Bühne gebaut.
Der Hotelbetrieb
wurde 1921 an Heinrich Edler, einen Bruder des Eigentümers von
„Hotel Delkeskamp" (später Hotel Lütke) an der Weserstraße
verpachtet. Aus einem Adressbuch geht hervor, dass er |
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Zunächst kauften
die wenigen Autobesitzer in Vlotho noch das Benzin noch in der
Apotheke. Bald wurden die ersten Tanksäulen in Vlotho
eingerichtet. Die am Hause Lange Straße 121 war eine davon.
Foto: 1920er bis
1930er Jahre. |
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auch im Jahr 1927
noch als Gastwirt tätig war. Der nachfolgende Pächter war Fritz
Schmidt, der jedoch nicht in direkter geradliniger
verwandtschaftlichen Beziehung des einstigen Eigentümer Carl Schmidt
stand. Fritz Schmidt war laut amtlichem Adressbuch von 1936
Gastwirt und Hotelier in der Langen Str. 121.

Hotel Stadt Vlotho
- damaliger Pächter Berhard Bombeck. Foto: 1952.
Als 1937 Bernhard
Bombeck (*1904 Botttup †1974 Vlotho) das Hotel pachtete, vollzog
sich ein Namenswechsel. Aus dem „Hotel Schmidt" wurde das „Hotel
Stadt Vlotho“. Nach Kriegsende wurde das Hotel von der
englischen Armee beschlagnahmt, die sich dort für einige Jahre
einquartierte. Während dieser Zeit zog Pächter Bernhard Bombeck
in die Wohnräume von Kuhls Mühle an die Winterbergstraße. Nach
Abzug der britischen Besatzer führte Bernhard Bombeck das Hotel
und den Gaststättenbetrieb bis Anfang der 1960er Jahre weiter,
so berichtete der Vlothoer Bürger Paul Exner, der in dem Haus
geboren wurde.
As Hotelfrau
folgte zum Beispiel Frau Martha Lewandowski und im Mai 1964
wird Wilhelm Thielke auf einer Ansichtskarte als Gastwirt
genannt. Ob er bis 1971 blieb, lässt sich nicht mehr
nachvollziehen.
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Im Jahr 1971
übernahmen Heinz Schulten (*1929 †2007) und Frau Anneliese geb.
1947 den Hotel- und Gaststättenbetrieb bis 1981. Dann verließen
sie
die

Zeitungsanzeige am
9. August 1974. Größe: 15x7cm.
Weserstadt und kauften das Ausflugsrestaurant „Zur Loose“,
das direkt an der Vlothoer Stadtgrenze zu Bad Salzuflen liegt.
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Innenansicht vom Restaurant und Stadtschänke |
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Diese
Innenaufnahme zeigt das Restaurant mit Blick zum Kirchplatz, als Heinrich Edler der Pächter des Hotels
war. Foto: 1925. |
Eine Innenansicht
der Gaststätte, als das Ehepaar Annliese und Heinz Schulten das
Hotel und Restaurant betrieben.
Foto: um 1975. |
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Vom 1. März 1979 an
erhielt Vlotho eine zweite Zeitung, das „Vlothoer Tageblatt“
(Westfalenblatt). Als Geschäftsstelle und Redaktion wurden
einige |
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Räume des Hauses
Lange Straße 121 angemietet. Später verlegte man die Redaktion in die
Räume Burgstraße 1. Heute noch arbeitet die Redaktion in Räumen
des ehemaligen Hotels „Stadt Vlotho“. 2003 wurd das „Vlothoer Tageblatt“ in „Vlothoer
Zeitung“ umbenannt.
Von 1981 bis Ende
1984 war Renato Rossi mit Partner für die Gastronomie zuständig.
Der Hotelbetrieb war inzwischen eingestellt worden. Giuseppe
Natale (geb. 1961) und seine Frau Katrin (geb. 1970) waren die
Nachfolger und pachteten |
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Geschäftsstelle
und Redaktion des "Vlothoer Tageblatt" später "Vlothoer Zeitung"
an der Langen Straße 121. Foto: 1987.
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von 1985 bis 2001
die Gaststätte mit Restaurant unter dem Namen „Pizzeria
Roma“. Seit Juni 2002 arbeitet Emdad Aidou in der Gaststätte und gab ihr den Namen „Zara
Grill“. |
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Bernhard
Bombeck
*1904 †1974 |
Heinz Schulten
*1929 †2007 |
Anneliese Schulten
geb.1947 |
Giuseppe Natale
geb. 1961 |
Katrin Natale
geb. 1970 |
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1979 verkaufte die
Volksbank den gesamten Komplex an Luise Meyer zu Farwick und
ihren Sohn Franz-Martin (geb. 1952). Durch geänderte familiäre
Erbverteilung wurde einige Jahre später die Schwester von
Franz-Martin, |
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Barbara Meyer zu Farwick-Märker, Eigentümerin des
Gebäudekomplexes. Während dieser Zeit
wurde die Fassade neu gestaltet. So wurde der ursprüngliche
Baustil durch eine schlichte Klinkerbeschichtung ersetzt,
was damals als modern bezeichnet wurde. Nach dem frühen Tod der
Besitzerin (*1950 †1995) ging das Eigentum an |
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Luise Meyer zu
Farwick
*1925 †2011 |
Franz-Martin Meyer
zur Farwick geb. 1952 |
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ihren Sohn Hendrik
und dessen Vater Wolfgang über.
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Neuer Besitzer des
Doppelhauses Lange Straße Nr. 121 und Burgstraße Nr. 1 wurde am
1. Juli 2011 Reinhard Meier aus Rahden, der den Komplex von der
Erbengemeinschaft Märker erwarb. Er ließ das unfreundliche
Klinkergebäude 2012 mit einer Putzschicht überziehen, so dass
die heutige Ansicht dem Erbauungsgebäude wieder etwas näher
kommt und somit das Stadtbild verschönert. Im Jahr der
Übernahme 2011 durch Reinhard Meier waren die
Geschäftsräume an der Langen Straße an “Zara-Grill“ und „
TUI- Reisebüro“, das dem Westfalenblatt angegliedert ist,
vermietet. Auch |
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Emdad Aidou
geb. 1983
betreibt den
ZARA-Grill in
diesem Haus
seit 2002. |
Reinhard Meier.
Heutiger Eigentümer der
Häuser
Lange Str. 121
u. Burgstr.1. |
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die
„ Vlothoer Zeitung“ ist heute noch in diesem Gebäude
tätig.
Stand:
Juli 2015 |
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Kegelbahn im "Hotel Stadt
Vlotho"
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Ein Foto der
Kegelbahnanlage so wie sie in den 1960er Jahren Bestand hatte.
Wer hat noch Informationen über den
Kegelklub "Frosinn Vlotho-Uffeln" ?
Im Untergeschoss des Hotels
befand sich eine Kegelbahn, die von mehreren Hobby- und Profikeglern
genutzt wurde. Auch heute ist die zweibahnige Anlage vorhanden,
allerdings wird sie nicht benutzt. Von den vielen Vereinen, die über
Jahrzehnte hier ihrem Hobby nachgingen, soll ein Kegelklub „Ohne Namen
mit Damen" erwähnt werden.
Gegründet in den 1920er
Jahren wurde zunächst im Gasthof „Zur Post" an der Weserstraße beim
damaligen Besitzer Friedrich Lühr gekegelt. Es waren Vlothoer
Persönlichkeiten, die sich zusammengeschlossen hatten - also Personen,
die auch heute noch vielen Bürgern unserer Stadt ein Begriff sind.
Während der Kriegsjahre ruhte die Kegeltätigkeit bis 1954 vollständig.
Nach dem Kriege jedoch
betrieb der ehemalige Bürgermeister Dr. Paul Schildwächter mit einigen
anderen früheren Mitgliedern die Wiederaufnahme des Kegelns. So
versammelten sich am 27. Januar 1955 die ehemaligen Mitglieder: Wilhelm Brauntmeier
(Rektor an der Bürgerschule), Dr. Carl Malz, Dr. Heinrich Mülke, Alwin Rave
(Oberschullehrer), Dr. Rudolf Rotstock und Hellmuth Walter, der Bruder
vom Apotheker Adolf Walter, sowie 6 Zugezogene und gründeten den
Nachfolgeklub, der auf der Kegelbahn im ehemaligen „Hotel Stadt Vlotho“
wieder seine Tätigkeit begann.

Dieses Foto entstand 1956
und zeigt die anwesenden Kegelbrüder
vom Verein „M KIP J P P".
Der seltsame Clubname „M KIP J P P" wurde
aus den verschiedenen Berufen der Mitglieder abgeleitet: Mediziner,
Kaufleute, Ingenieure, Pharmazeuten, Juristen, Pädagogen und Pensionäre.
Zum Kegelvater im neuen Verein wurde der Initiator Dr. Paul
Schildwächter gewählt. Der erste Kegelwirt im „Hotel Stadt Vlotho" war
Bernhard Bombeck, später folgten Wilhelm Thielke, Heinz Schulten und
zuletzt Guiseppe Natale. Nach dessen Weggang 2001 wurde anderwärts
weiter gekegelt. An jedem Donnerstag trafen sich die Kegelbrüder am
Abend von 20 bis etwa 23 Uhr, oft auch etwas länger. Vlotho,
13.4.2015.
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Die Vlothoer Gewerbebank GmbH
wurde 1911 von Vlothoer Gewerbetreibenden gegründet. Durch Kauf im Jahr
1921 erwarb sie den gesamten Komplex Ecke Lange Straße/Burgstraße,
bestehend aus dem „Hotel Schmidt Lange Straße 121“ und dem angrenzende
Gebäude“ Burgstraße 1“. Das Foto entstand 1947 während der britischen
Besatzungszeit. Das zeigen auch die Schilder an der noch dünnen
Kirchplatzeiche.
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Das Gebäude Lange Straße 121 im Jahr 1953. Noch strahlt das Hotel im
Urglanz seiner Geschichte. Auf der rechten Abbildung ist schon die
Klinkerverkleidung angebracht, die damals als modern galt. Foto: vor
1990.
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Blick auf die
Geschäftsräume des Hauses Lange Straße Nr. 121. Foto: 2015.
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2011 übernahm der Rahdener
Reinhard Meier den Komplex "Lange Straße 121/Burgstraße1". Sein erster
Gedanke war, dass dieses Gebäude ein neues Aussehen erhalten sollte. So
wurde im Sommer 2012 eine ausführliche Restaurierung durchgeführt, was
das Stadtbild erheblich verschönert und dem
imposanten Hotel-Bauwerk von einst wieder etwas näher kommt. Heute (2014) sind in den
Gewerberäumen zur Langen Straße der "ZARA-GRILL" und die "Vlothoer
Zeitung" mit Ihrer Redaktion vertreten. Im Teil Burgstraße 1 hat der
Augenarzt Dr. Henry Thieme seine Praxis. Foto: 2012.
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