Hier an der Klosterstraße hat das Wasserrad der ehemaligen Kuhls-Mühle seinen Museumsplatz gefunden. Die Pflege des Rades und der schönen Blumenkästen am Brückengeländer des Forellenbaches hat der Vlothoer Heimatverein übernommen. 

Fotos: 2013.

 

 

Schildtext

 

Mühlenrad

 

Vlotho, in Fachkreisen auch oft die Stadt der Mühlen genannt hatte an Linnenbeeke und Forellenbach über 20 mit Wasserkraft betriebene Funktionseinheiten. Auch an den Zuläufen zu Linnenbeeke und Forellenbach gab es weitere Mühlenstandorte, die ausschließlich die Wasserkraft nutzten. Aufgrund der Topografie (Höhenlage Krummen Mühle am Bonstapel 250 mNN und Klostermühle an der Weser 45mNN) konnte die Vielzahl der mit Wasserkraft betriebenen Mahlwerke und sonstigen Stationen, z.B. Hammer-Schmiede, Turbinenanlagen errichtet werden. Im Jahre 1991 wurde das erhaltene und restaurierte Wasserrad von Kuhls Mühle aufgestellt.

 

 

Schildtext

 

Wasserrad

- mittelschlächtig -

 

Ehemals Kuhlsche Mühle, Winterbergstraße 2 - früherer Standort ca. 100m bachaufwärts - Erbaut 1823 durch Georg Süllwald zusammen mit Stauwehr und Straßenbrücke Winterbergstraße.

 

1862  Durch Conrad Kühl erworben

1952  Übernahme durch Richard Klimpel

1975  Abbruch durch Landschaftsverband

         und Übernahme durch Heimatverein

         Vlotho.

1989-90 Restauration durch Mitarbeiter

            des Gemeinschaftskraftwerks

            Weser GWK.

1991   Aufstellung-

          Durchmesser       5.40 m

          Schaufelbreite     1.00 m

          Schaufelanzahl   42 Stück

          Achslänge           4.00 m

Die Kuhlsche Mühle war eine von 20 bekannten Mühlen an Linnebeeke-Forellenbach.

Der aufgestellte Mühlstein ist ebenfalls am

ehemaligen Mühlstandort Winterbergstraße 2 geborgen worden.

 

Heimatverein Vlotho e.V. 1991

Am jetzigen Standort des Wasserrades zweigte früher der Speisegraben zur ältesten Vlothoer Mühle, der Klostermühle (1250 n. Chr.) ab.